Teil eines wissenschaftlichen Wechselkröten- Magaprojektes von Biologen zerstört
Standesdünkel, schlechte Kooperationsbedingungen ohne Vertrag, insbesondere die Trennung von einem
externen Kooperationspartner, sorgten in 2023 dafür, das die wissenschaftliche Leitung von AmphiBiom,
der BOKU Wien, die Daten eines Bürgerwissenschaftlers ruhend stellte. Der Extrem Citizen Scientists wur-
de von der Teamleitung gebeten, sich mit dem externen Biologen- Kollegen zu versöhnen, was vorerst
nicht vorgesehen war. Das hatte zur Folge, das die Leitung von AmphiBiom gänzlich unerwartet die Ko-
operation beendete.
Die einseitige Beendigung der Kooperation konnte nur aufgrund einer fehlenden Vertragsregelung ge-
schehen. Denn an der Universität für Bodenkultur sind derzeit noch keine Verträge für Citizen Science
vorgesehen. Daher dürfen BOKU- Mitarbeiter mit Bürgerwissenschaftlern nach Belieben verfahren, natür-
lich unter dem Deckmantel einer guten wissenschaftliche Praxis. Die Magnifizienz lässt sie gewähren und
sogar die Leitung der Ombudsstelle, für die Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis, sieht hier keinen
Handlungsbedarf. Auch Biologen- Kollegen, die davon erfuhren, verschließen die Augen. Bürgerwissen-
schaftler haben das Nachsehen und erhalten keinerlei Schadenersatz für Folgeschäden. Der Zusammen-
halt scheint damit die Garantie, für wissenschaftlich korrektes Handeln, in jeder Situation.
Durch die vorzeitige Kooperationsauflösung, der Teamleitung von AmphiBiom, wurde eine Kettenreaktion
in Gang gesetzt, die sich, wie ein roter Faden, bis nach Linz zog. Denn diese wirkte sich negativ auf eine
Ausnahmegenehmigung zum Fang der Wechselkröte aus, die der Citizen Scientist vom Linzer Magistrat er-
hielt. Aus dem Vertrag ließ sich nachträglich, ein maßlos überzogener Auflagepunkt, der den Einzug des
gesamten Datenmaterials nach Beendigung des Vertragsverhältnisses erzwingt, nachträglich nicht entfer-
nen. Die Amtssachverständige, für Natur- und Landschaftssschutz, behaarte darauf, die Auflage im Vertrag
zu belassen, die eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der BOKU und einem externen Biologen ver-
langt, als genehmigungserteilendes Element. Ein Wechsel des Kooperationspartners und der universitären
Einrichtung wurde von der ASV leider nicht anerkannt.
Bisher führten Beschwerdeeingaben, bei der Bau- und Bezirksverwaltung, nicht zum gewünschten Erfolg
und damit zu einer Interessenvertretung des Citizen Scientists. Der psychische Druck der ASV sowie des
vertragsüberprüfenden Organs, des Linzer Bürgermeisters, der sich an die ASV hält, war zu groß und
führte letztendlich zur Einstellung des Fang- Wiederfangprojektes von F. Huebauer in 2024. Außer es ge-
schehen noch ein Wunder, in Form von Vertragsauflagereduzierungen, die dann nicht Projektzerstörend
wirken.
Letzte Aktualisierung am 06.08.2024
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